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logo mephrecbedeutet Metallurgisches Phosphor Recycling und ist eine metallurgische Verfahrenstechnologie zur Erzeugung von einem Grundstoff zur Herstellung von Phosphat-Dünger aus Klärschlämmen und anderen P-haltigen Abfall- und Anfallstoffen.
Verfahrensspezifisch wird dies durch die gleichzeitige, stoffliche und energetische Nutzung der zu recycelnden, brikettierten Einsatzstoffe in einem Aggregat und einem Verfahrensschritt durch
Sauerstoff-Schmelz-Vergasung im
Mephrec-Reaktor (Bauart ingitec) erreicht.
Die grundlegende Funktionsfähigkeit wurde an der für diesen Zweck  umgebauten / modifizierten, koksgefeuerten, mit Sauerstoff betriebenen Klein-Kupolofen-Anlage (KKA / TU Bergakademie Freiberg durch die ingitec GmbH nachgewiesen (siehe Deutsche Bundesstiftung Umwelt / Akz. 24557 - 23).
Verfahrenstechnologisch wurden aus brikettiertem Klärschlamm neben einem energiereichen Ofengas, gleichzeitig eine als Schwermetallsenke wirkende schmelzflüssige eisenmetallische Legierung und eine schmelzflüssige, kalksiliko-phosphat-haltige Schlacke (
Mephrec-Schlacke) erzeugt, die aufgemahlen oder granuliert eine hohe Pflanzenverfügbarkeit des gebildeten Phosphates vergleichbar mit dem im letzten Jahrhundert zur Düngung verwendeten Thomasmehl oder Thomasphosphat zeigte. Ein besonderes Mermal dieser Mephrec-Schlacken waren extrem niedrige Uran- und Cadmiumgehalte. Dies ist  ein Vorteil zu anderen am Markt verfügbaren, mineralischen Phosphor-Düngern.
Alleinstellungsmerkmal dieser Technologie ist die universell einsetzbare Technik in Form des
Mephrec-Reaktors (Bauart ingitec) zur technologisch gleichzeitigen,stofflichen und energetischen Verwertung von  P-haltigen Abfallstoffen in einem Aggregat, zumal der Mephrec-Reaktor (Bauart ingitec) prinzipiell auch das Reduktions-Recycling anderer brikettierter, wertstoffhaltiger An- und Abfallstoffe erlaubt. Diese Technologie und der zugehörige Mephrec-Reaktor (Bauart ingitec) wurden durch die ingitec GmbH seit 2008 aktiv beworben.

Nach intensiver Prüfung / Ausschreibung entschied sich das Klärwerk I der Stadt Nürnberg eine Mephrec-Pilotanlage im kleinsten industriellen Maßstab zu errichten und zu betreiben. Ziel war der Nachweis der sicheren Funktionsfähigkeit der Mephrec-Verfahrenstechnologie und des
Mephrec-Reaktors (Bauart ingitec) sowie die wirtschaftliche Optimierung als Voraussetzung für die erfolgreiche Marktplatzierung unter Berücksichtigung sich unterscheidender Standortbedingungen und sich verändernder Preisgestaltungen und genehmigungsrechtlicher Fragen  auf dem Phosphat-Dünger-Markt.

Zur Realisierung des Vorhabens wurde durch die dazu gegründete und als Projektleader sowie Betreiber agierende KSVN Nürnberg GmbH ein
ERWAS Förderprogramm (Förderprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung - Förderkennzeichen 02WER1313) einbezogen und neben verschiedenen wissenschaftlich begleitenden Unternehmen und Universitäten die Standardkessel Baumgarte GmbH als Anlagenbauer gewonnen.

Aus förderrechtlichen Überlegungen heraus wurden die
Entwickler, Patentinhaber und Know-How-Geber (ingitec Engineering GmbH) durch einen Lizenz- und Know-How-vertrag mit dem Anlagenbauer und die Ingenieurbetrieb für Gießereitechnik GmbH (ingitec GmbH) durch einen gestaffelten Ingenieurvertrag mit dem Projektleader  und einen Kooperationsvertrag mit dem Anlagenbauer als Unterauftragnehmer eingebunden.
Diese Vertragsabschlüsse waren Voraussetzung für die Genehmigung desn Förderprojektes. Ziel dieser vertraglichen Regelungen war es, den Einsatz der Mephrec-Verfahrenstechnologie und damit des Einsatz des zugehörigen  Mephrec-Reaktors (Bauart ingitec) am Standort Nürnberg zu gewährleisten.

Eine der ersten Aktivitäten des Betreibers KSVN Nürnberg nach Genehmigung des Förderprojektes war, die Marke Mephrec durch die zur geplanten Vermarktung angeblich günstigere Bezeichnung KRN Mephrec zu ersetzen.

Durch die
ingitec GmbH
wurden die abgeforderten Planungsleistungen für den Betreiber und den Anlagenbauer bis Ende 01.2015 vertragsgemäß erbracht.
Wie vereinbart war Ergebnis u.a. ein verbindliches Angebot für die Fertigung und Errichtung des Herzstückes der Pilotanlage, dem
Mephrec-Reaktor (Bauart ingitec),  an den Anlagenbauer. Dieses Angebot wurde überraschenderweise vom Anlagenbauer nicht angenommen und umgesetzt.

Eine über den 01. 2015 hinausgehende Beauftragung der ingitec GmbH durch den Anlagenbauer konnte wegen zwischenzeitlich geänderter, unannehmbarer Auftragsbedingungen durch den Anlagenbauer von der ingitec GmbH nicht angenommen werden, wodurch nach daraus resultierenden Liquidationsantrag Mitte 2017 ein Insolvenzantrag für die ingitec GmbH ausgelöst wurde.

Die durch die zeitliche Staffelung von Aufträgen aus dem Ingenieurvertrag möglichen Beauftragungsmöglichkeiten des Betreibers wurden ebenfalls nicht genutzt, obwohl die ingitec GmbH über die Liquidationsphase die Voraussetzungen dazu geschaffen hatte.

Alle weiteren Versuche der ingitec GmbH und der ingitec Engineering GmbH für eine zielorientierte Beteiligung am Förderperojekt blieben erfolglos.
Bis heute konnte der Patentinhaber und konnten die Erfinder Informationen zum Projektstand nur über öffentlich zugängliche Quellen bekommen.
Diese Informationen führten bereits vor Veröffentlichung des Abschlußberichtes KRN Mephrec dazu den Prokektleader  KSVN darauf hinzuweisen, dass der am Standort Nürnberg realisierte Schacht-Schmelz-Ofen (Fa. Herp) nicht dem Mephrec Reaktor (Bauart ingitec) entspricht und demzufolge per se kein Mephrec-Verfahren erprobt werden konnte.
        
Nach Veröffntlichung des Abschlußberichtes KRN Mephrec
waren der Patentinhaber und die Erfinder gezwungen, sich von der Darstellung zu distanzieren und WIEDER darauf hinzuweisen, dass kein  Mephrec-Reaktors (Bauart ingitec) errichtet und demzufolge kein Mephrec-Verfahren erprobt werden konnte.


Nach erfolglosem Ablauf von eingeräumten Fristen erfolgte die Information an das zuständige Ministerium und als Wiederholung an den Projektträger.

Bis heute gibt es gegenüber dem Patentinhaber bzw. den Erfindern auch von diesen Institutionen keine offizielle Reaktion.

       Berliner Klärschlammkonferenz 05./06.11.2018
Wiederum aus aktuellem Anlass
[Berliner Klärschlammkonferenz 05./06.11.2018; B.Hagspiel, "Regenerative Phosphor-Schmelzkonversion von Klärschlamm der Region Nürnberg", Pkt. 2.3]
müssen der Patentinhaber und die Erfinder erneut darauf hinweisen, dass nach Kenntnisstand der "Versuchsreaktors" noch nicht einmal "auf Angaben des Verfahrensgebers" zurückgehen kann, da der von der
ingitec GmbH verbindlich angebotene Mephrec-Reaktor (Bauart ingitec) nicht realisiert wurde und demzufolge per se auch kein Mephrec-Verfahren erprobt werden konnte. 

Auch die Formulierung nach der "Er" (d.s.h. ingitec GmbH) "stellt fest, dass das realisierte Verfahren in Nürnberg weiterentwickelt wurde" stammt nicht von der ingitec GmbH oder dem "ursprünglichen Verfahrensgeber", da schlichtweg keine Weiterentwicklung eines Verfahrens möglich ist, wenn dieses Verfahren nach Sachlage nicht einmal ansatzweise erprobt werden konnte.


Die Logik des Verfassers des Beitrages "Regenerative Phosphor-Schmelzkonversion von Klärschlamm der Region Nürnberg", wonach ein Schacht-Schmelz-Ofen (Fa. Herp) auf Angaben des Verfahrensgebers, also auf das Mephrec-Verfahren und den zugehörigen
Mephrec-Reaktors (Bauart ingitec)zurückgeführt werden kann, ist mehr als erstaunlich und fachlich / sachlich nicht nachvollziehbar.

Erlaubt ist an dieser Stelle damit die Frage: Was bezweckt der Verfasser des Beitrages
[Berliner Klärschlammkonferenz 05./06.11.2018; B.Hagspiel, "Regenerative Phosphor-Schmelzkonversion von Klärschlamm der Region Nürnberg", Pkt. 2.3]
mit derartigen Informationen an das Fachpublikum?



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